Stolpersteinverlegung in Bexbach
Mit der Verlegung von zehn Stolpersteinen hat die Galileo-Schule gemeinsam mit der Stadt Bexbach vergangene Woche an Menschen erinnert, die während der Zeit des Nationalsozialismus entrechtet und ermordet wurden. Die Initiative geht auf die Reporter-AG zurück, die seit 2024 eigenständig recherchierten und dabei zahlreiche Namen zusammengetragen haben.
Im Rahmen der Gedenkveranstaltung stellten die Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse ihrer Recherchen zu den Lebensgeschichten der Opfer vor. Herr Frank-Matthias Mann, von der STIFTUNG – SPUREN – Gunther Demnig, übernahm im Rahmen der Veranstaltung die Verlegung der Stolpersteine. Auch der Kontakt zur Stiftung und die benötigten Mittel wurden von der AG durch einen Spendenaufruf organisiert.
Ein besonderer Bestandteil des Projekts ist der neu geschaffene und zentrale Gedenkort an der Ecke Niederbexbacher Straße / Kleinottweilerstraße. Er soll künftig einen festen Platz für das Erinnern in Bexbach bieten, der von vielen Menschen erreicht werden kann und zum Erinnern und Nachdenken einlädt.
Die Stolpersteine machen die Schicksale der Menschen sichtbar und mahnen dazu, für Demokratie, Respekt und Menschlichkeit einzustehen.
Bürgermeister Christian Prech dankte den Schülerinnen und Schülern der Galileo-Schule, den Lehrkräften und den Beteiligten der Stiftung für ihre engagierte Arbeit. Auch die Verwaltung habe das Projekt von Anfang an gerne unterstützt und die Recherchen der Jugendlichen begleitet.
Gemeinsam wurde hier in Bexbach ein Zeichen dafür gesetzt, dass die Opfer des Nationalsozialismus nicht vergessen werden.
„Ich bin stolz darauf, dass unsere Schülerinnen und Schüler Verantwortung für die Erinnerung übernehmen und die Namen und Schicksale der Opfer in unserer Stadt vor dem Vergessen bewahren.“ so der Schulleiter der Galileo-Schule Bexbach, Herr Kai Ulrich.

