Stadt Bexbach - Städtepartnerschaften

Städtepartnerschaften

Den Saarländern im allgemeinen wird nachgesagt, dass sie sehr kontaktfreudig seien. Auf Bexbach trifft dies im besonderen zu. So unterhält die Stadt zur Zeit partnerschaftliche Beziehungen zu drei Städten.Unterstützt wird die Stadt dabei durch den Partnerschaftsverein, der die Kontakte zu den Partnerstädten intensiv pflegt.

Mit Abschluss der dritten Städtepartnerschaft (1. Edenkoben, 2. Goshen, 3. Pornichet) kamen  neue Aufgaben auf die Stadt zu.
So entstand die Idee einen Verein zur Pflege der Städtepartnerschaften zu gründen.
Die Gründungsveranstaltung fand am 09.12.1987 statt. Der Name Partnerschaftsverein Bexbach wurde festgelegt und die Satzung beschlossen.


Ziele und Aufgaben des Vereins:
Der Verein setzt sich für die Pflege der Partnerschaften der Stadt Bexbach im Sinne der Partnerschaftsurkunden in Form enger Zusammenarbeit und dauerhafter Freundschaft zur Sicherung des Friedens zum Ziel durch Förderung/Unterstützung von:

  • persönlichen Kontakten
  • Schüleraustausch
  • Betreuung und Unterbringung der Gäste aus den Partnerstädten
  • aktuellen Austausch mit Informations- und Erfahrungsaustausch
  • Vereinskontakten
  • Organisation von Besuchen und Fahrtenbegleitung in die Partnerstädte
  • Beschaffung und Verwaltung von finanziellen Mitteln für Partnerschaftsmaßnahmen

Auf die Förderung des Jugendaustausches wird ein besonderes Augenmerk gerichtet.
Politisch und konfessionell ist der Verein neutral.

Der komplette Vorstand besteht aus 12 Mitgliedern

1. Vorsitzende:
Frau Petra Fess
Goshen-Ring 8
66450 Bexbach
06826/9347022

Jahresbeitrag:   z.Zt. 13,00 Euro für Privatpersonen und 26,00 Euro für einen Verein

Partnerstädte sind:

Edenkoben/Pfalz (begründet 1936 als sog. "Weinpatenschaft")
Goshen/USA, Bundesstaat Indiana (begründet im Juni 1979)
Pornichet/Frankreich, Bretagne (begründet im Juni 1985)

Patenschaften

Patenschaft für das Jägerbataillon 542
Über 15 Jahre - bis zur Auflösung des Standortes - hatte die Stadt Bexbach eine Patenschaft für das Jägerbataillon 542 übernommen. Es bestanden weiterhin Patenschaften zwischen den Ortsräten der einzelnen Stadtteilen sowie den Kompanien des Bataillons. Eine Gedenktafel am Rathaus in Bexbach erinnert an die Geschichte der Stadt als Garnisonsstadt und die guten Beziehungen zwischen den Soldaten und der Bevölkerung.

Patenschaft für das Binnenminensuchboot "Medusa"
Als im Mai 1968 auf Anregung der Marinekameradschaft Bexbach und von deren Vorsitzenden Herbert Wagner die damalige Gemeinde Bexbach die Patenschaft für das Minensuchboot "Steinbock" übernahm, konnte noch niemand ahnen, wie freundschaftlich und eng sich die Verbindung Bexbachs zu dem Patenboot gestalten würde. Zur Übernahme der Patenschaft kam damals die gesamte Besatzung für 3 Tage nach Bexbach. In jährlichem Turnus wechselten die Besuche vom Boot zur Patenstadt und umgekehrt. Als nach etwas mehr als 5 Jahren das Boot "Steinbock" außer Dienst gestellt wurde, machte man sich in Bexbach und auf Seiten der Bundesmarine Gedanken über ein neues Patenboot.

Am 28. November 1975 war es dann soweit. In einer Festsitzung des Stadtrates wurde ein neues Patenschaftsverhältnis mit dem Binnenminensuchboot "Medusa", mit Stützpunkt Olpenitz bei Kappeln/Ostsee, aufgenommen und gemeinsam mit der Marinekameradschaft "Schamhorst" gepflegt. Bei zahlreichen Begegnungen konnten die freundschaftlichen Kontakte vertieft und die Verbundenheit der Stadt Bexbach mit der Bundesmarine ausgebaut werden. Erlebte die Patenschaft in den Jahren 1993/94 einen "Durchhänger", so nahm der Ortsrat nach einem Brief von Oberleutnant zur See Altfuldisch am 15. Oktober 1995 einen neuen Anlauf.

Im Juni 1998 konnte die gesamte Besatzung der "Medusa" als Gäste beim Bexbacher Cityfest begrüßt werden. Sie waren gekommen, um in Bexbach neue Freunde zu gewinnen, was Ihnen sicher gelungen ist. Mittlerweile konnte man auf eine erfolgreiche 25-jährige Patenschaft zurückblicken. Das Patenboot wurde im Jahr 2002 außer Dienst gestellt.


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