Brandserie in Bexbach-Mitte: Bürgermeister Christian Prech appelliert an die Bevölkerung
Höhepunkt der Brandserie war eine Nacht, in der die Einsatzkräfte gleichzeitig an drei verschiedenen Brandstellen tätig werden mussten. Betroffen war dabei auch ein Mehrfamilienhaus, an dem Mülleimer und Müllcontainer in einem Hausdurchgang in Brand gesetzt wurden. Das Feuer verrauchte das Treppenhaus, Feuerwehr und Rettungsdienst mussten die Bewohner betreuen. Am Gebäude entstand ein Schaden im fünfstelligen Bereich.
In der Nacht zum Ostermontag stand ein Container mit Sperrmüll in Vollbrand. Auch dort drohten die Flammen auf ein benachbartes Wohnhaus überzugreifen.
Nach aktuellem Stand ist davon auszugehen, dass es sich bei den Bränden um Brandstiftung handelt. Bürgermeister Christian Prech betont: „Wer Feuer legt, zerstört nicht nur fremdes Eigentum. Er nimmt dabei auch in Kauf, dass Menschen verletzt oder getötet werden. Zudem belastet er unsere ehrenamtlichen Feuerwehrleute, die immer wieder, meist nachts, zu solchen Einsätzen ausrücken müssen.”
Brandstiftung ist kein Kavaliersdelikt: Das Strafgesetzbuch sieht für Brandstiftung Freiheitsstrafen von bis zu zehn Jahren vor. Bei schwerer und schwerster Brandstiftung, bei der Menschen durch den Brand von Wohnhäusern gefährdet werden oder zu Schaden kommen, kann das Strafmaß darüber hinausgehen. Sach- und Personenschäden sowie die Kosten der Einsätze von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei sind vom Verursacher zu tragen.
Bürgermeister Prech richtet einen dringenden Appell an die Bevölkerung: „Ich bitte alle Bexbacherinnen und Bexbacher um erhöhte Wachsamkeit. Wer Beobachtungen im Zusammenhang mit den Bränden gemacht hat, wende sich bitte an die Polizei. Nur so können wir den oder die Täter so schnell wie möglich dingfest machen.”

