Feuerwehr Bexbach setzt auf Sicherheit Installation von Rauchwarnmeldern in allen Einsatzfahrzeugen
Auch bei den Feuerwehren sind immer mehr elektronische Gerätschaften sowie Akkutechnik mit Ladeerhaltung vorhanden. In den Einsatzfahrzeugen werden die unterschiedlichsten feuerwehrtechnischen Geräte vorgehalten, die permanent durch verschiedene Ladegeräte geladen werden müssen. In der Vergangenheit ist es daher vermehrt, wie zuletzt in Bechhofen, zu Bränden in Feuerwehrgerätehäusern gekommen, die meist durch einen Defekt beim Ladevorgang eines Akkus ausgelöst wurden.
Um solche Brände frühzeitig zu erkennen, wurden alle Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Bexbach mit Rauchwarnmeldern ausgestattet. Durch die Sensoren kann Rauch in den Fahrzeugen frühzeitig erkannt werden. Die Rauchwarnmelder sind über Funk vernetzt und an eine Basisstation angebunden, von der aus eine Mitteilung an die Einsatzkräfte gesendet wird. Diese können dann die Gerätehäuser anfahren und weitere Schritte einleiten.
Insgesamt wurden 29 Rauchwarnmelder installiert, die je nach Fahrzeugtyp im Führerhaus und Mannschaftsraum sowie im Fahrzeugaufbau verbaut wurden. Feuerwehr und Stadt gehen von einem deutlichen Zeitgewinn aus, da ein mögliches Feuer früher erkannt und somit ein Großteil der Fahrzeuge, Ausrüstungen, und auch das Feuerwehrgerätehaus selbst, vor größerem Schaden bewahrt werden können. Ein Totalverlust von Fahrzeugen oder gar der Komplettausfall der Feuerwehr kann also fast ausgeschlossen werden. „Wenn man die aktuellen Kosten und Probleme bei der Ersatzbeschaffung und die Ausfallzeiten/Lieferzeiten und somit massiven Einbußen in der Sicherheit betrachtet, sind die Kosten des Systems zu vernachlässigen“ so Wehrführer Dominik Nashan.
Somit ist die Feuerwehr Bexbach in Sachen vorbeugendem Brandschutz für ihre Einsatzfahrzeuge einen mächtigen Schritt weiter!

